Innovation – Gold – Fränkisches Fachwerk

Gold liegt nicht auf der Straße, man erwirbt es sich mit Ideen, Mut und Fleiß.  Diesen Satz würden die über 30 Teilnehmer des Ausflugs am 10.07.2016 zum Kürbishof Schnell in Kammerstein und nach Schwabach sofort bestätigen, durch das was sie an diesem Tag bestaunen konnten.
2016 Gartenbauausflug 005 KopieBei schönstem Sommerwetter startete die Gruppe um 7.30 Uhr mit dem Bus, da Punkt 10.00 Uhr am Kürbishof der Familie Schnell die Führung zu begann.

2016 Gartenbauausflug 008 Kopie2004 begannen die Schnells ihren Betrieb von Schweinemast auf Tabak- und Kürbisanbau umzustellen, inklusive Hofladen, Ölerzeugung und Gastronomie. Uns Besucher beeindruckte in welch kurzer Zeit die Familie Schnell mit einem innovativen Konzept den Hof total „umgekrempelt“ hatte, neue Produkte für den Hofladen „erfand“, die Gastronomie aufbaute, den Kürbisanbau für die Ölgewinnung erweiterte, die Ölmühle aufbaute und den Tabakanbau vergrößerte. (Übrigens wird der Tabak wegen seiner hohen Qualität als Shisha-Tabak verwendet.) Wir waren uns einig, dass nur durch ein hohes Maß an Mut, gepaart mit extrem viel Energie sowie Arbeitseinsatz und einer Menge  kreativer Ideen so eine Veränderung möglich wird.

2016 Gartenbauausflug 037 KopieNach einem entspannten Mittagsbuffet mit  Kürbisspezialitäten in der neuen chicen Gastronomie ging es zu einen Rundgang durch die Kürbis- und Tabakfelder.

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Anschließend wartete schon der Bus, der uns nach Schwabach zur Stadtführung brachte.

30 Grad im Schatten bremsten hierbei den „Bewegungsdrang“  doch etwas, obwohl der Stadtführer sehr kompetent und anschaulich die „Highlights“ von Schwabach z. B. die „Goldschläger“ erklärte.

Auch Details, die man bestimmt übersehen hätte, beispielsweise das „fränkische“ Fachwerk wurden von ihm fachkundig erwähnt. So erstaunten auch die reinen Fakten über Schwabach z. B. dass 7/10 des weltweit verwendeten Blattgoldes aus Schwabach kommt, Schwabach die kleinste kreisfreie Stadt ist und der hohe Anteil von Hugenotten (Franzosenviertel) an der Stadtbevölkerung im 17. Jahrhundert.

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Gelungener Abschluss war natürlich der Eiskaffee oder das kühle Getränk im schattigen Cafe am Marktplatz, wo man noch einmal in Ruhe die gepflegte Architektur des Rathauses und anderer Gebäude betrachten und genießen konnte. Insgesamt trotz tropischer Temperaturen ein informativer aber auch entspannter, gelungener Ausflug des Gartenbauvereins!

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