„Komm gleich nach dem Sonnenuntergang,…“

so beginnt das bekannte  Gedicht  „der Apfelgarten“ von Rainer Maria Rilke. Am 01.04.2017 wartete eine bunt gemischte Gruppe von Forstinningern nicht bis zum Sonnenuntergang, sondern traf sich bei bestem Frühlingswetter am Nachmittag im Streuobstgarten von Manfred Kellner aus Forstern zum  Obstbaumschnittkurs

Getreu dem Motto von Christian Morgenstern „Nur einem jungen Baum kann man die Richtung weisen, in die er wachsen soll. Die Alten bleiben unverrückbar. Man kann sie bestenfalls stehen lassen, oder man fällt sie.“ zeigte uns Herr Kellner wie ein Obstbaum von Beginn an geschnitten wird. Ziel  dieser Maßnahme ist einen gut tragender, im Inneren nicht verkahlter Baum. Außerdem sollte dieser nicht zu hoch wachsen um die Ernte zu erleichtern.

Nachdem wir bei einer Reihe von Bäumen die „Leitäste“ herausgefunden und uns im Baumschnitt versucht hatten, trafen wir uns zur Trinkpause und Schlussbesprechung. Georg Werner dankte am Ende Herrn Kellner für den fundierten Lehrgang und für uns „Neulinge“ war die wichtigste Information, dass man im Herbst bei Herrn Kellner in der Sonnenstraße 6 in Forstern auch Streuobst kaufen kann: Falls es mit der eigenen Ernte noch nicht so recht geklappt hat.

Literaturliebhabern empfehle ich das Gedicht von R. M. Rilke „der Apfelgarten“ nachzuschlagen. Rilkes Apfelgarten muss ähnlich schön gewesen sein, wie Herrn Kellners Streuobstwiesen.

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