Wie lebt man mit dem Mond ? Die Forstinninger Gärtner wissen es!

Über den Einfluss des Mondes auf unser Leben kann man trefflich diskutieren. Unbestritten ist jedoch, dass beispielsweise viele beobachten, wie sie während der Vollmondphasen schlecht schlafen. Um heraus zu bekommen, welcher Einfluss dem Mond zugeschrieben wird, hat deshalb der Gartenbauverein eine Expertin für „Leben mit dem Mond“ nach Forstinning eingeladen: Frau Johanna Paungger

In einem kurzweiligen Vortrag zeigte sie den Einfluss des Mondes auf verschiedene Lebensbereiche auf. Viele der anwesenden Hausfrauen zeigten  sich beispielsweise positiv überrascht, dass Putzarbeiten bei abnehmenden Mond wesentlich effektiver sind. Auch die Ratschläge für den Garten, angefangen vom Säen über Gießen, Unkrautbekämpfung und Düngung wurden von den Zuhörern interessiert zur Kenntnis genommen. Da man sich die vielen Details gar nicht merken konnte, war der Bücherstand von Frau Johanna Paungger in der Pause sehr gut besucht. Eine Menge von Zwischenfragen der Zuhörer zeigten außerdem, dass sie das Wissen über den Einfluss des Mondes auf unser Leben ganz genau erklärt haben wollten.

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Frühjahrsversammlung, diesmal schon im Februar!

Viele Mitglieder haben sich dieses Jahr bestimmt gewundert, als bereits Mitte Februar die Einladung zur Frühjahrsversammlung im Postkasten lag.

Der Grund hierfür war nicht das perfekte Frühlingswetter, das zu dieser Zeit herrschte, sondern die Tatsache, dass der Gartenbauverein Forstinning dieses Jahr zwei „Events“ fürs Frühjahr geplant hatte: die Jahreshauptversammlung mit Frau Jutta Löbert als Referentin am 25.02.2019 und zwei Wochen später den Abend mit Frau Johanna Paungger. Bereits beim Eintritt in den Mehrzweckraum bemerkte man, dass das Frühjahr, zumindest für Floristen, schon begonnen hatte. Man durfte sich nämlich als erstes aus einem Tisch mit regenbogenbunten Pflanzen seinen „Lieblingsfrühblüher“ aussuchen.

Nach dem offiziellen Teil mit den Tätigkeitsberichten des Vorstands, der Kassierin, dem Kassenprüfbericht, dem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten usw., übergab unser Werner Schorsch das Wort an Frau Jutta Löbert. Manche mögen sie bereits aus Sendungen des BR3 gekannt haben. Sie brachte uns das sehr aktuelle Thema „Regionale Lebensmittel“ mit oder fetziger formuliert:“Warum essen wir im Winter Erdbeeren und im Sommer Orangen?“

Eindeutige Zahlen belegen, dass neben dem Preis die Regionalität eines Lebensmittels für Verbraucher besonders wichtig ist. Wobei bereits beim Begriff „regional“ die Probleme beginnen – dieser Begriff ist nämlich nicht rechtlich geschützt.

Frau Löbert zeigte, dass es für den Verbraucher eine Reihe guter Gründe gibt, Lebensmittel aus der Umgebung zu kaufen. Zum Beispiel sind Frische, Reifegrad und daraus folgend Geschmack bei regionalen und saisonalen Produkten generell hochwertig. Außerdem leistet der Verbraucher einen Beitrag zur Landschaftspflege, fördert die Wirtschaft  der Region und zeigt Vertrauen gegenüber den Erzeugern von Lebensmitteln.

Aber auch für Lebensmittelproduzenten ist es von Vorteil auf dem regionalen Markt präsent zu sein:

  • man erntet zum optimalen Zeitpunkt,
  • bis zum Verbraucher gibt es nur minimale Qualitätsverluste,
  • mehr Nährstoffe bleiben erhalten,
  • die Produkte sind länger haltbar,
  • nicht nachreifende Früchte, z.B. Erdbeeren, kommen reif zum Verbraucher

Eigentlich sind dies auch Qualitätsmerkmale, auf die der Verbraucher gr0ßen Wert legt. Es lohnt sich also beim Kauf von Lebensmittel nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch gezielt nach den Gütesiegeln zu sehen, die sowohl auf EU- als auch als regionaler Ebene existieren z. B. „Geprüfte Qualität Bayern“. Übrigens auch als „Bio“-Gütesiegel, oder auf regionale Initiativen zu achten z.B. „Unser Land“.

Allerdings werden wir dann keine Erdbeeren mehr im Februar oder Spargel zu Weihnachten auf unseren Tellern finden. Wobei wir ehrlicherweise zugeben sollten, dass wir nicht alle Lebensmittel brauchen, die uns angeboten werden. Wir essen sie oft, weil „sie halt da sind und so schön ausschauen.“

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Weihnachtswünsche

Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins Forstinning wünscht allen Mitgliedern,
Gartlern und Besuchern dieser Seite ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest und
alles Gute für das neue Jahr 2019!

Kripperl von Katharina und Max

Mit diesem weihnachtlichem Motiv möchten wir uns bei allen Mitgliedern und Helfern für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in 2018 bedanken.

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Kesselfleischessen 2018 – der gelungene Abschluss eines reichen Gartenjahres

 

Richtig herbstlich zeigte sich das Wetter am 24.10.18, dem Termin des traditionellen Jahresabschlusses mit Blumenschmuckehrung, Diashow und Kesselfleischessen.

Das hielt aber die Forstinninger Gartler nicht ab. Der wunderschön herbstlich geschmückte Saal füllte sich rasch mit über 100 Besuchern. Hier schon mal der erste Dank an das Verschönerungsteam, das bereits am Nachmittag viel Zeit für die Vorbereitung des Festes investierte.

Rasch wurden die Gäste mit dem ersten Getränk versorgt und pünktlich konnte unser Werner Schorsch, der 1. Vorsitzende, die Veranstaltung eröffnen. Er startete nach der Begrüßung der Gäste mit dem 1. Highlight, der Blumenschmuckehrung.

 

Eine Diashow mit Fotos aus den prämierten Gärten zeigte den Gästen nochmals, wie reich das vergangene Gartenjahr an Blüten und Obst war. Teilweise hätten die Bilder aus „Mein schöner Garten“ stammen können. An dieser Stelle „Danke“ an Claudia Ostermaier, die mit ihren tollen Fotos als Chronistin des vergangenen Gartenjahres den Sommer noch mal lebendig werden ließ.

Danach hatten alle Gäste so richtig Appetit auf das Kesselfleisch und Kraut. Auch hier soll nicht unerwähnt bleiben, dass alles nicht funktioniert hätte, wenn nicht ein eingespieltes Küchenteam angefangen vom Ausschank, über Essensausgabe, Geschirr spülen, Aufräumen etc. alles richtig professionell erledigt hätte. Herzlichen Dank an alle Helfer in Küche und Ausschank!

Bevor es nach dem Essen zum gemütlichen Teil überging, folgte der nächste Höhepunkt: die Diashow von Claudia Ostermaier über Gärten in Forstinning. Hier konnte man sehen, dass nicht nur die prämierten Gärten toll waren, sondern dass in Forstinning viele Gartenliebhaber wohnen. Mit der dritten und letzten Diashow, Bilder von Hr. Diakon Pohl, ging der Abend langsam vom offiziellen Teil in den „kommunikativen“ Part über.

Fazit: viele zufriedene Gäste verspeisten 70 Paar Pfälzer, 40Kilogramm Kesselfleisch, 25 Kilogramm Kraut, hatten viele gute Gespräche und Erinnerungen an den Jahrhundertsommer 2018. Irgendwie freut man sich dann schon wieder auf das nächste Gartenjahr!!!!!

 

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Asam + Hopfen – eine interessante Kombination

Mit voll besetztem Bus und Sepp Estermann als bewährtem Fahrer starteten die Forstinninger Gartler zu ihrem Herbstausflug. Erstes Ziel war die Klosterkirche in Rohr.  Der bekannte Hochaltar von Egid Quirin Asam mit einer plastischen Darstellung der Himmelfahrt Mariens als „theatrum sacrum ist enorm beeindruckend. Durch Altabt Gregor erhielten die interessierten Besucher eine äusserst sachkundige Führung mit vielen Details über dieses barocke Kleinod.
Danach wurde das Hallertauer Bauernhof Museum und der Hopfenbaubetrieb Georg Lidl besucht. Viele Grätschaften aus alter Zeit wurden hier von den Initiatoren liebevoll zusammen getragen und ausführlich erklärt. Besonders beeindruckend war aber der moderne Hopfenbaubetrieb, den wir auf dem Höhepunkt der Ernte und in voller Aktion besichtigen durften. Hier wird der Hopfen für mehr als 66 Millionen (!) Maß Bier erzeugt.
Einige Eindrücke von Claudia Ostermaier:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hier gibt es noch mehr Bilder ….

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Ferienprogramm 2018 – Gartenbauverein macht mit

Passend zum „Jahr der Bienen“ bauten 12 Forstinninger Kinder beim diesjährigen Ferienprogramm des Mach mit e.V.
Insektenhotels für Wildbienen und andere Garten-Nützlinge.

Nach emsiger Bastelei wurden die fertigen Luxusunterkünfte stolz den Eltern präsentiert. Inzwischen sind auch schon die ersten Gäste eingezogen!

→ Weitere Anregungen und Tipps für einen naturnahen Garten.

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