Asam + Hopfen – eine interessante Kombination

Mit voll besetztem Bus und Sepp Estermann als bewährtem Fahrer starteten die Forstinninger Gartler zu ihrem Herbstausflug. Erstes Ziel war die Klosterkirche in Rohr.  Der bekannte Hochaltar von Egid Quirin Asam mit einer plastischen Darstellung der Himmelfahrt Mariens als „theatrum sacrum ist enorm beeindruckend. Durch Altabt Gregor erhielten die interessierten Besucher eine äusserst sachkundige Führung mit vielen Details über dieses barocke Kleinod.
Danach wurde das Hallertauer Bauernhof Museum und der Hopfenbaubetrieb Georg Lidl besucht. Viele Grätschaften aus alter Zeit wurden hier von den Initiatoren liebevoll zusammen getragen und ausführlich erklärt. Besonders beeindruckend war aber der moderne Hopfenbaubetrieb, den wir auf dem Höhepunkt der Ernte und in voller Aktion besichtigen durften. Hier wird der Hopfen für mehr als 66 Millionen (!) Maß Bier erzeugt.
Einige Eindrücke von Claudia Ostermaier:

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Hier gibt es noch mehr Bilder ….

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Ferienprogramm 2018 – Gartenbauverein macht mit

Passend zum „Jahr der Bienen“ bauten 12 Forstinninger Kinder beim diesjährigen Ferienprogramm des Mach mit e.V.
Insektenhotels für Wildbienen und andere Garten-Nützlinge.

Nach emsiger Bastelei wurden die fertigen Luxusunterkünfte stolz den Eltern präsentiert. Inzwischen sind auch schon die ersten Gäste eingezogen!

→ Weitere Anregungen und Tipps für einen naturnahen Garten.

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Blühsteifen für Insekten waren auch eine „Augenweide“

Der Landkreis Ebersberg summt!Zum „Jahr der Bienen“ hat es auch in Forstinning gesummt.
Der Gartenbauverein hat auf Baugrundstücken, am Rande von Parkbuchten und in Privatgärten Blühflächen angelegt. Diese bereicherten nicht nur das Nahrungsangebot für Insekten, sie waren auch eine „Augenweide“ und Freude für den Betrachter. Hier einige Bilder von Carl Teine und Georg Werner:

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Wenn Engel reisen, …… Jahresausflug nach Passau am 08.07.2018

Damit soll nicht behauptet werden, dass die etwa 50 Mitglieder des Gartenbauvereins, die sich nach Passau aufmachten, nur überirdische Wesen sind, aber das Wetter war am 08.07.2018 einfach himmlisch. Der frühe Abfahrtstermin hatte allerdings zur Folge, dass der Abfahrtstermin mit akademischer Viertelstunde stattfand. Dann allerdings verlief die Fahrt, dank unseres bewährten Busfahrers, Herrn Estermann, flott und sehr zügig. Die Fahrtzeit bis Passau reichte nicht einmal, alle organisatorischen Angelegenheiten wie Speisenauswahl für Mittag und Datenschutzerklärung(!) fertig zu bekommen.

In Passau angekommen, übernahm Katharina Heinzeller mit einem Mitarbeiter des Ausflugsschiffs das Boarding, so dass wir nach kürzester Zeit zur „Drei Flüsse Tour“ starten konnten. Entspannt genossen alle vom Oberdeck aus die beeindruckende Stadtkulisse und erfuhren viel Wissenswertes über Passau und die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz. Im anschließenden Stadtspaziergang wurden uns von der äußerst sachkundigen Führung bekannte und weniger prominente Seiten der Stadt gezeigt und erklärt. Beim Anblick der Hochwassermarken fiel es vielen von uns schwer sich vorzustellen, wie oft die Stadt vom Hochwasser bedroht wird und dennoch seit vielen Jahrhunderten als völlig intakte Stadt existiert.

Beim anschließenden Mittagessen auf der Veste Oberhaus und der Freizeit bis 15.30 tauschten die „Ausflügler“ Eindrücke  oder besuchten noch einmal ganz gemütlich bestimmte Sehenswürdigkeiten z. B. den Dom. Natürlich durfte der Espresso oder das Eis in einem schicken Cafe am Nachmittag nicht fehlen um den „Urlaubstag wie in Italien“ zu vervollständigen.

Pünktlich wie die Maurer waren alle Teilnehmer des Ausflugs um 15.30 beim Bus. Selbst der Stau auf der A92, der durch einen Unfall verursacht war, konnte den Zeitplan nicht wirklich stören. Gestärkt durch die tollen Brotzeiten vom Schmankerlwirt in Langenpreising kamen wir auf die Minute genau um 19.30 in Forstinning an. Alle Teilnehmer des Ausflugs waren sich einig, dass der Tag nicht besser organisiert und schöner hätte sein können.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an all die Organisatoren und Organisatorinnen, den Busfahrer und die tollen Mitfahrer, die den Tag zu einem besonderen Erlebnis machten.

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Pflanzentauschbörse – Treff und Informationsbörse vor dem neuen Gartenjahr

Am 21.04.2018 war es soweit: Die erste Pflanzentauschbörse im Frühjahr startete bei bestem Frühsommerwetter vor dem katholischen Pfarrheim.

Wer noch vor zwei Wochen Angst hatte, dass zu diesem Termin im Garten noch keine brauchbaren Ableger und Jungpflanzen angeboten werden könnten, wurde positiv überrascht. Viele Forstinninger Gartler nutzten offensichtlich das tolle Wetter der letzten Tage, machten ihre Gärten „frühlingsfein“ und brachten eine große Auswahl an Stauden, aber auch selbstgezogene Gemüsepflanzen zum Tauschen.

Pflanzen tauschen war ein Grund für den regen Besuch – die andere Motivaion war offensichtlich die Freude darüber, dass man sich nach dem langen Winter mit vielen Gleichgesinnten traf und dabei, wie sollte es anders sein, über das Lieblingsthema „Garten“ austauschen konnte.

Auf jeden Fall scheint das „Experiment“ Pflanzentauschbörse in Forstinning angekommen zu sein. Vielen Dank auch an dieser Stelle an die Menge von Helfern, die mit ihrem Engagement erst so eine Veranstaltung ermöglichen.Aber auch an die Gartler, die überflüssige Pflanzen nicht einfach entsorgen, sondern tauschen und damit die Vielfalt unserer Gärten in Forstinning fördern.

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Osterbrunnen und Osternest, Bräuche mit uralten Wurzeln

Wenn man den wunderschönen Osterbrunnen von Agnes Hitzlsperger und ihren
Freundinnen und das tolle Osternest von Elisabeth und Hans Hupfauer vor der
Gemeinde bestaunt, denkt an die viele Zeit und Mühe, die es kostet, bis beide „Kunstwerke“ fertig sind. Man beachtet aber kaum, dass die Wurzeln dieser Bräuche
bis in die Zeit der Germanen zurück reichen.

Wasser, also beispielsweise Quellen, Flüsse und Brunnen waren den Germanen heilig und wurden mit Opfern geehrt.

Eier sind seit jeher Symbol des Lebens. Osterbrunnen, geschmückt mit Eiern, erinnern genau so wie das Osternest an die sich erneuernde, erwachende Natur im Frühjahr. Darüber hinaus sind Wasser und Eier natürlich auch aus den christlichen Bräuchen rund um Ostern nicht wegzudenken.

 

 

Vor allem sind aber der Osterbrunnen und das Osternest vor der Gemeinde Zeugnis, dass christliche Bräuche Wert geschätzt und nicht nur auf den dekorativen Aspekt reduziert werden.

 

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