Beobachten – Erkennen – Handeln

Das waren die Kernaussagen von „Pflanzendoktor“ Rainer Berling in seinem interessanten Vortrag  bei unserer Herbstversammlung. Er informierte uns über zeitgemäßen Pflanzenschutz im Hausgarten.

Durch regelmäßige Beobachtungen seiner Pflanzen soll der (Freizeit)-Gärtner Schädlinge und Nützlinge erkennen und unterscheiden können. Dazu gehört für Rainer Berling unbedingt eine Lupe mit 10-facher Vergrößerung um genau hinschauen zu können. Denn nur 25% der Insekten sind – für unsere Begriffe – Schädlinge, 25% Nützlinge und 50% sind indifferent. Durch genaues Betrachten können bereits in einem frühen Stadium mit einfachen mechanischen oder harmlosen Mitteln Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Wichtig ist auch die Verwendung von geeigneten Sorten und hochwertigem Pflanzgut.

Nach seinem Vortrag musste der Pflanzendoktor noch viele Fragen beantworten und mitgebrachte Muster analysieren – und er blieb keine Antwort schuldig.

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Bekannte und unbekannte Highlights im Chiemgau

Wetterbericht und Realität stimmen nicht überein; zum Glück!!! Denn für Freitag, 06.09.19 war eigenlich „Sauwetter“ vorher gesagt. So aber konnten 57 Mitglieder und Gäste des Gartenbauvereins Forstinning bei milden 17 Grad das Programm des diesjährigen Herbstausflugs genießen.

Die erste Station waren Kirche, Gärtnerei und Gärten im Kloster Gars. In Bruder Ullrich hatten wir den kompetentesten Fremdenführer, den man sich vorstellen kann: bewandert in Geschichte, Theologie und gärtnerischem Fachwissen. Entsprechend war nach kurzer Zeit bereits absehbar, dass das geplante Programm zeitlich gesprengt werden würde.

Nach intensiv genutzten 90 Minuten mussten wir leider zum nächsten Programmpunkt weiter fahren, nicht ohne den festen Vorsatz, das Klostercafe, den Kräutergarten und die Gärtnerei in der nächsten Woche noch einmal mit Freundinnen zu besuchen. Dann aber ohne Zeitlimit!!!!!

Danach ging es flott nach Aschau am Inn zum Moyerhof zur Kaffeepause. Auch hier hatten wir wieder das gleiche Problem: zu wenig Zeit. Schnell eine Tasse Kaffee und ein Stück hausgemachten Kuchen, danach den renovierten Hof ansehen und flott zum Bus.

Die Fahrt zum dritten Programmpunkt, dem Straußenhof in Allerding bei Schnaitsee, war teilweise doch ziemlich abenteuerlich: enge Ortsduchfahrt in Kraiburg, gesperrte Straßen, die Umfahrungen auf „Radlwegen“, die dem Busfahrer – unserem Sepp Estermann, volles Können abforderten. Vor allem die MitfahrerInnen im hinteren Busteil waren froh, als wir in Allerding angekommen waren. Dort fiel uns sofort auf, dass Straußen sehr neugierige Tiere sind.

Nach dem informativen Vortrag von Hr. Scherr, folgten wir ihm zu einem Rundgang über das Gelände. Nachdem wir erfahren hatten, dass Straußen durchaus zu den Tieren gehören, denen man mit gehörigem Abstand und Respekt begegnen sollte, staunten wir schon, dass manche dieser imposanten Vögel sehr gerne Futterpflanzen aus der Hand akzeptierten. Das innovative, risikoreiche Konzept des Hofbesitzers, einen sicheren Beruf aufzugeben und mit der Straußenzucht mit Direktvermarktung zu beginnen, nötigte uns gewaltige Bewunderung ab.  Exotische Tiere, ein mutiges Konzept auf einem Hof in bester bayerischer Bilderbuchlandschaft- das findet man selten. Wie nicht anders erwartet, überzeugte das Buffet vom Strauß ebenfalls im vollen Maß. Nach dem Einkauf vom Hof, schließlich stand ja das Wochenende vor der Türe, machten wir uns satt, zufrieden und um einiges Wissen reicher auf den Nachhauseweg. Natürlich verspätet!!!!

 

 

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Regensburg – oder: Wie hängt man das Gewicht von 8 Elefanten in den Dom??

Gute Bräuche wie z.B. die jährlichen Vereinsausflüge haben eine Schwierigkeit: Wie kann man bei der Auswahl des Ziels die Exkursionen der Vorjahre übertreffen und was haben die Mitreisenden noch nicht gesehen. So gesehen wäre Regensburg eigentlich die falsche Wahl gewesen aber am Sonntag den 14.07.2019 hat trotzdem alles gepasst.

Obwohl das Wetter mit dunklen Wolken und Regen drohte, waren alle Mitreisenden auf die Minute pünktlich im Bus. Dort erledigte Sepp Estermann wie immer souverän seine Aufgabe, so dass wie nach 90 relaxten Minuten bereits am Ziel waren.

Nach der informativen Stadtrundfahrt mit City-Tours konnten wir ab 11.00 Regensburg auf eigene Faust erkunden. Vor allem die neu gestaltete Donaupromenade und das kürzlich eröffnete Haus der Bayerischen Geschichte waren ein „muss“ beim Schlendern durch die Innenstadt. Dass die Regenwolken zwar immer mal bedrohlich erschienen, aber keinen Schauer frei setzten, bestätigte das Sprichwort: „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.“

 

 

 

 

 

Nach individuell geplantem Mittagessen trafen wir uns dann um 14.00 am Dom zur Führung. Wer glaubt, dass Kirchenführungen öde sind, wurde an diesem Tag vom Gegenteil überzeugt.  Kurzweilig, informativ, gespickt mit Details aber nie mit Fakten überladen, so zeigten unsere zwei Domführerinnen, was für ein grandioses Bauwerk der Dom St. Peter ist. Am erstaunlichsten fanden wahrscheinlich viele, wie die Orgel im Gewicht von etwa 8 Elefanten ohne Wandhalterung und feste Verankerung im Dach an der Nordwand des Innnenraums „schwebt“. Auch die Details über die Dombauhütte, Bischofsgruft, Fenster und Kirchenausstattung waren bestimmt für viele völlig neue Informationen.

Zusammenfassend könnte man sagen, dass wir an diesem Tag fast 2000 Jahre Geschichte einer Stadt erleben durften. Selbstverständlich gehörte natürlich auch der Ausklang in der „Walba“ zur Brotzeit mit Ausblick auf die Donau zu einem rundum gelungenen Tag.

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Fronleichnam in Forstinning

In Bayern ist Fronleichnam die Verbindung von Glauben, Volksfrömmigkeit und Tradition. Seit seiner Gründung ist der Gartenbauverein bei der Vorbereitung und Ausführung der Feier aktiv. Auch dieses Jahr hat das Team mit Sepp Nagler, Marianne Polz, Käthe und Franz Hundschell und Norbert Anderl wieder den Prozessionsaltar am Rathaus aufgebaut und geschmückt. Sepp Nagler und Norbert Anderl waren dann bei der Prozession auch noch als „Himmelträger“ dabei.

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Bilder von Claudia Ostermaier – mehr davon gibt es hier …

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Pflanzentausch 2019 – der Erfolg setzt sich fort

Der Pflanzentausch des Gartenbauvereins, im Herbst 2017 erstmals organisiert, wird zu einer erfolgreichen Tradition. Auch am 13. April 2019 kamen viele Gartler zum Pfarrheim um zu bringen, was übrig war und zu holen, was noch gebraucht wurde. So interessant wie die angebotenen Pflanzen waren auch die Kuchen und das Schmalzgebäck. Beides fand regen Zuspruch. Hier einige Bilder dazu von Claudia Ostermaier:

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Ostern darf kommen: Osternest und Osterbrunnen verschönern Forstinning

Auch in diesem Jahr haben Elisabeth und Hans Hupfauer wieder das Osternest vor dem Rathaus bepflanzt und gestaltet. Ebenso wurde von Agnes Hitzlsperger und ihrem Team gestern der Osterbrunnen aufgerichtet. Dafür gebührt ihnen ein herzlicher Dank von allen, die sich daran erfreuen dürfen.

Letztes Jahr hat Gabriela Heckstaller einiges über diese Bräuche und Hintergründe geschrieben, das Sie hier – ohne zu suchen – nachlesen können.

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