Gelungener Abschluss des Gartenjahres 2019 – das Kesselfleischessen

Wer viel arbeitet, muss gut essen und soll Erfolge richtig feiern!

Gearbeitet hatten die Mitglieder des Gartenbauvereins ganz sicher das gesamte Jahr, was die wunderschönen Bilder von Claudia Ostermaiers Diashow belegten. Und feiern können die Gartler auch!! Vorher ließ aber unser Werner Schorsch das Gartenjahr Revue passieren. Viel Arbeit gab es dieses Jahr: die Erneuerung der Beete vor der Sparkasse, die mit Hilfe der Gemeinde „aufgehübscht“ wurden, das Anlegen von Blühstreifen im Ort, die fachmännische Hilfe beim Bau von Insektenhotels, die Pflanzentauschbörse, die Gestaltung der Altäre zu Fronleichnam, die Organisation der informativen Vorträge und nicht zuletzt die Ausflüge, die man ruhig „fachliche Exkursionen“ nennen kann. Aber wie immer halfen bei jedem „Event“ alle zusammen und erarbeiteten so erfolgreiche Projekte.

Vielen Dank an alle, die bei diesen Aktivitäten Freizeit für die Allgemeinheit geopfert haben.

Gut essen konnten alle Gäste beim Kesselfleisch vom Röckenschuss. Dass von der großzügig geplanten Menge an Fleisch, Kraut und Pfälzern fast nichts übrig blieb, spricht für die Qualität und den Geschmack der Speisen.

Und feiern konnten die etwa 100 Gäste auch eine Menge. Vor allem feierten sie die Ministrantengruppe, die einen „bambi“ für das Bauen von Insektenhotels bekamen. Aber auch die Familien, deren Gärten ausgezeichnet wurden. Das Ortsbild lebt von diesen Privatgärten!!!! Und natürlich hätten noch viel mehr Gartler eine Auszeichnung verdient gehabt.

Deshalb freuen wir uns auch schon alle auf den März 2020, wenn wir uns über den Gartenzaun darüber unterhalten, was alles im Garten wachsen und blühen soll.

Bis dahin gemütliche Abende, eine stressfreie Adventszeit, frohe Weihnachten, ein gutes Neues Jahr und, und, und…….

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Wir gratulieren den Ministranten zum „Bambi“

An der  72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligten sich auch die Forstinninger Ministranten. Sie säten Anfang Mai im Pfarrgarten und beim Pfarrheim Blühstreifen an und bauten Insektenhotels.
Die 72-Stunden-Aktion wurde heuer ist mit dem Bambi „Unsere Zukunft“ ausgezeichnet. Mit ihrem Einsatz gäben die Kinder und Jugendlichen ein positives Beispiel für alle, hieß es in der Laudatio bei der Gala am 21.11.19. Der BDKJ schrieb auf Twitter an die Teilnehmer der Aktion gerichtet: „Das hier ist euer Preis, der Preis für euer Engagement, für eure Arbeit, für eure Projekte!“ Und weiter: „Euch schickt wirklich der Himmel!“

Für die Blühstreifen und die Insektenhotels gab es gestern auch vom Gartenbauverein
eine Urkunde. Zu diesen Auszeichnungen gratulieren wir den Ministranten ganz herzlich.
Wir freuen uns auch, dass wir die Jugendlichen bei ihrer Aktion mit Rat und Tat unterstützen durften.

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Forstinninger Gartler bei der Festveranstaltung in Grafing

Auch die Forstinninger Gartler waren bei traditionellen Festveranstaltung des Kreisverbands am 05. November 2019  in Grafing wieder dabei.
Sechs Familien waren für einen Preis vorgeschlagen und die Bilder dieser Häuser
und Gärten werden auch heuer beim Jahresrückblick am 23. November 2019 im
Rupert-Mayer-Haus ausführlich vorgestellt.
Nach den Grußworten der Kreisvorsitzenden Friederike Mugele und von Landrat Robert Niedergesäß gab es einen interessanten Vortrag von Kreisfachberater Harald Käsbauer über die Aktionen der einzelnen Ortsvereine zum Thema „Der Landkreis Ebersberg summt“.

Die Forstinninger Gartler in Grafing

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Beobachten – Erkennen – Handeln

Das waren die Kernaussagen von „Pflanzendoktor“ Rainer Berling in seinem interessanten Vortrag  bei unserer Herbstversammlung. Er informierte uns über zeitgemäßen Pflanzenschutz im Hausgarten.

Durch regelmäßige Beobachtungen seiner Pflanzen soll der (Freizeit)-Gärtner Schädlinge und Nützlinge erkennen und unterscheiden können. Dazu gehört für Rainer Berling unbedingt eine Lupe mit 10-facher Vergrößerung um genau hinschauen zu können. Denn nur 25% der Insekten sind – für unsere Begriffe – Schädlinge, 25% Nützlinge und 50% sind indifferent. Durch genaues Betrachten können bereits in einem frühen Stadium mit einfachen mechanischen oder harmlosen Mitteln Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Wichtig ist auch die Verwendung von geeigneten Sorten und hochwertigem Pflanzgut.

Nach seinem Vortrag musste der Pflanzendoktor noch viele Fragen beantworten und mitgebrachte Muster analysieren – und er blieb keine Antwort schuldig.

Weiterführende Links finden Sie in der rechten Spalte.

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Bekannte und unbekannte Highlights im Chiemgau

Wetterbericht und Realität stimmen nicht überein; zum Glück!!! Denn für Freitag, 06.09.19 war eigenlich „Sauwetter“ vorher gesagt. So aber konnten 57 Mitglieder und Gäste des Gartenbauvereins Forstinning bei milden 17 Grad das Programm des diesjährigen Herbstausflugs genießen.

Die erste Station waren Kirche, Gärtnerei und Gärten im Kloster Gars. In Bruder Ullrich hatten wir den kompetentesten Fremdenführer, den man sich vorstellen kann: bewandert in Geschichte, Theologie und gärtnerischem Fachwissen. Entsprechend war nach kurzer Zeit bereits absehbar, dass das geplante Programm zeitlich gesprengt werden würde.

Nach intensiv genutzten 90 Minuten mussten wir leider zum nächsten Programmpunkt weiter fahren, nicht ohne den festen Vorsatz, das Klostercafe, den Kräutergarten und die Gärtnerei in der nächsten Woche noch einmal mit Freundinnen zu besuchen. Dann aber ohne Zeitlimit!!!!!

Danach ging es flott nach Aschau am Inn zum Moyerhof zur Kaffeepause. Auch hier hatten wir wieder das gleiche Problem: zu wenig Zeit. Schnell eine Tasse Kaffee und ein Stück hausgemachten Kuchen, danach den renovierten Hof ansehen und flott zum Bus.

Die Fahrt zum dritten Programmpunkt, dem Straußenhof in Allerding bei Schnaitsee, war teilweise doch ziemlich abenteuerlich: enge Ortsduchfahrt in Kraiburg, gesperrte Straßen, die Umfahrungen auf „Radlwegen“, die dem Busfahrer – unserem Sepp Estermann, volles Können abforderten. Vor allem die MitfahrerInnen im hinteren Busteil waren froh, als wir in Allerding angekommen waren. Dort fiel uns sofort auf, dass Straußen sehr neugierige Tiere sind.

Nach dem informativen Vortrag von Hr. Scherr, folgten wir ihm zu einem Rundgang über das Gelände. Nachdem wir erfahren hatten, dass Straußen durchaus zu den Tieren gehören, denen man mit gehörigem Abstand und Respekt begegnen sollte, staunten wir schon, dass manche dieser imposanten Vögel sehr gerne Futterpflanzen aus der Hand akzeptierten. Das innovative, risikoreiche Konzept des Hofbesitzers, einen sicheren Beruf aufzugeben und mit der Straußenzucht mit Direktvermarktung zu beginnen, nötigte uns gewaltige Bewunderung ab.  Exotische Tiere, ein mutiges Konzept auf einem Hof in bester bayerischer Bilderbuchlandschaft- das findet man selten. Wie nicht anders erwartet, überzeugte das Buffet vom Strauß ebenfalls im vollen Maß. Nach dem Einkauf vom Hof, schließlich stand ja das Wochenende vor der Türe, machten wir uns satt, zufrieden und um einiges Wissen reicher auf den Nachhauseweg. Natürlich verspätet!!!!

 

 

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Regensburg – oder: Wie hängt man das Gewicht von 8 Elefanten in den Dom??

Gute Bräuche wie z.B. die jährlichen Vereinsausflüge haben eine Schwierigkeit: Wie kann man bei der Auswahl des Ziels die Exkursionen der Vorjahre übertreffen und was haben die Mitreisenden noch nicht gesehen. So gesehen wäre Regensburg eigentlich die falsche Wahl gewesen aber am Sonntag den 14.07.2019 hat trotzdem alles gepasst.

Obwohl das Wetter mit dunklen Wolken und Regen drohte, waren alle Mitreisenden auf die Minute pünktlich im Bus. Dort erledigte Sepp Estermann wie immer souverän seine Aufgabe, so dass wie nach 90 relaxten Minuten bereits am Ziel waren.

Nach der informativen Stadtrundfahrt mit City-Tours konnten wir ab 11.00 Regensburg auf eigene Faust erkunden. Vor allem die neu gestaltete Donaupromenade und das kürzlich eröffnete Haus der Bayerischen Geschichte waren ein „muss“ beim Schlendern durch die Innenstadt. Dass die Regenwolken zwar immer mal bedrohlich erschienen, aber keinen Schauer frei setzten, bestätigte das Sprichwort: „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.“

 

 

 

 

 

Nach individuell geplantem Mittagessen trafen wir uns dann um 14.00 am Dom zur Führung. Wer glaubt, dass Kirchenführungen öde sind, wurde an diesem Tag vom Gegenteil überzeugt.  Kurzweilig, informativ, gespickt mit Details aber nie mit Fakten überladen, so zeigten unsere zwei Domführerinnen, was für ein grandioses Bauwerk der Dom St. Peter ist. Am erstaunlichsten fanden wahrscheinlich viele, wie die Orgel im Gewicht von etwa 8 Elefanten ohne Wandhalterung und feste Verankerung im Dach an der Nordwand des Innnenraums „schwebt“. Auch die Details über die Dombauhütte, Bischofsgruft, Fenster und Kirchenausstattung waren bestimmt für viele völlig neue Informationen.

Zusammenfassend könnte man sagen, dass wir an diesem Tag fast 2000 Jahre Geschichte einer Stadt erleben durften. Selbstverständlich gehörte natürlich auch der Ausklang in der „Walba“ zur Brotzeit mit Ausblick auf die Donau zu einem rundum gelungenen Tag.

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